Behindertenprojekt in Maputo/Mosambik
Hilfe für alleinerziehende Mütter mit behinderten Kindern in Maputo, Mosambik
Angefangen hat alles mit einem persönlichen Engagement von Jasmin Kiesel aus Waldkirch. Sie hat als Freiwillige in einer Behinderteneinrichtung in Maputo mitgearbeitet und festgestellt, dass die meisten der behinderten Kinder nicht mit Hilfsmitteln versorgt waren. Es folgten Rollstuhl Sammelaktionen und Kontainertransporte, die über den Verein Konvoi der Hoffnung und der Stiftung100 finanziert wurden. Gleichzeitig unterstützte Jasmin mit hohem Einsatz während Reisen vor Ort und mit persönlichen finanziellen Mitteln die alleinerziehenden Mütter behinderter Kinder. Später wurde die finanzielle Unterstützung durch die Stiftung100 ergänzt und verstetigt.
Da der derzeitige Finanzbedarf bei ca. 7.000,-€ pro Jahr liegt, sind wir für eine einmalige oder eine geringe monatliche Spende in Höhe von 10,-€ zur Sicherstellung unserer Hilfe auch in Zukunft dankbar. Überweisung mit dem Betreff: Behindertenhilfe Mosambik auf unser Konto. Wir danken für die Unterstützung auch im Namen unserer behinderten Kinder mit ihren Familien Die Spenden könne steuerlich geltend gemacht werden. Spendenbescheide im Januar des Folgejahres.
Was wir tun
Wir wünschen uns Nähe zu den Ärmsten der Armen und arbeiten daher eng und partnerschaftlich mit ihnen zusammen. Sie kennen ihre Probleme am besten und haben konkrete Vorstellungen davon, was sie wirklich brauchen. Gemeinsam entwickeln wir unsere Projekte, nutzen einheimisches Wissen, lokale Ressourcen und angepasste Technologien.
Geldmangel als Folge von Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung führt bei mehr als einem Drittel der Bevölkerung zu chronischer Unterernährung. Fehlende Bildungs-möglichkeiten sowie schlechte medizinische Versorgung halten die Menschen in ihrer Armut gefangen. Viele Haushalte sind überschuldet.
Wir leisten Hilfe zur Selbsthilfe und helfen auch denen, die sich nicht selbst helfen können. Schwerpunkte unserer Arbeit sind Basisgesundheitsberatung, Bildung/Ausbildung/Aufklärung und Maßnahmen, die Einkommen schaffen.
Dabei richten wir unsere Aufmerksamkeit auf die gesellschaftlich stark benachteiligten Frauen und Mädchen.
Pedro mit Familie
Angelica lebt mit ihren 4 Kindern auf 25 qm. Pedro ist körperbehindert und ging früher immer zum Betteln auf die Straße. Seit Angelica jedoch jeden Monat von der Stiftung unterstützt wird, muss Pedro nicht mehr für den Lebensunterhalt seiner Familie aufkommen.
Pedros größter Wunsch war es endlich in die Schule gehen, deshalb hat die Stiftung ihm 2 Jahre den Besuch einer Sonderschule ermöglicht.
Seine jüngere Schwester Berta konnte ihre schulischen Leistungen durch den Nachhilfeunterricht (finanziell unterstützt durch die Stiftung100) sehr verbessern.
Die Familie nutzt die Unterstützung der Stiftung auch um ihre Hütte zu vergrößern und anzubauen.
Nico und seine Mama
Alcinda lebt mit ihren beiden Kindern und ihrer Enkelin in der Nähe von XaiXai, einer größeren Stadt im Süden Mosambiks. Beide Kinder sind körperbehindert, die Tocher nur leicht, aber ihr jüngerer Sohn Nico sitzt im Rollstuhl. Trotzdem geht er jeden Tag in die Schule und steckt alle durch seine gute Laune und sein Lachen an.
Alcinda nimmt jedes Opfer in Kauf um ihrem Sohn ein besseres Leben zu ermöglichen. So fährt sie mit ihm einmal in der Woche in das nächste Krankenhaus zur Physiotherapie.
Sie ist alleine mit ihren beiden Kindern und ihrer Enkelin, da Nicos Vater schon verstorben ist.
Von der Unterstützung durch die Stiftung möchte sie für sich und ihre Familie ein kleines Häuschen bauen. Jeden Monat legt sie einen Teil auf die Seite und kauft damit Baumaterialien.
Ilda und Ihr Sohn Alberto
Ilda ist vor einigen Jahren nach Maputo gezogen, da Alberto eine lebenswichtige Operation benötigte, die nur dort durchgeführt werden konnte. Leider bekommt sie von Albertos Vater keinerlei Unterstützung.
Trotzdem ist sie glücklich, dass es ihrem Sohn endlich besser geht und er durch die Operation eine höhere Lebenserwartung hat. Da auch Alberto schwerbehindert ist und bei allem auf die Hilfe seiner Mutter angewiesen ist, ist es auch für Ilda unmöglich arbeiten zu gehen.
Durch die Unterstützung kann sie Brei, Milch und Windeln für ihren Sohn kaufen und ihre Lebensbedingungen etwas verbessern.
So konnten sie sich mittlerweile endlich eine Matratze kaufen und die beiden müssen nicht mehr auf einer Bambusmatte auf dem harten Boden schlafen.
Lirio mit seiner Mama
Lezi und Lirio werden schon seit längerem von der Stiftung unterstützt.
Lirio ist schwerbehindert und bei allem auf die Hilfe seiner Mutter angewiesen. Deshalb kann Lezi, die mittlerweile auch schon 65 Jahre alt ist, nicht mehr ihrem Beruf als Lehrerin nachgehen.
Dank der Unterstützung durch die Stiftung kann sie ihrem Sohn regelmäßig die Epilepsiemedikamente und Windeln kaufen.
Vor einigen Monaten konnte Lezi endlich eine Erdnussmahlmaschine kaufen, auf die sie lange gespart hat. Somit kann sie auch von zu Hause aus etwas Geld dazuverdienen.